Die Qualifikation für die Champions League ist lukrativ, das ist seit Jahrzehnten der Fall. Nun hat der europäische Fußballverband noch einmal einen draufgelegt.
Seit 1992 wächst der CL-Preisgeld-Topf fast jährlich — für 2025/26 hat die UEFA ihn auf ein Rekordvolumen von 2,437 Mrd. Euro aufgestockt.
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In der Saison 2023/24 wurden an die 32 Teilnehmer der Champions League rund 2 Milliarden Euro ausgeschüttet. Zur Spielzeit 2024/25 wurde das Format der Königsklasse revolutioniert.
Wie stark die Summen in den vergangenen Jahren gewachsen sind, zeigt ein kurzer Blick auf die Entwicklung seit 2020/21:
| Saison | Gesamtausschüttung | Teilnehmer | Veränderung ggü. Vorjahr |
|---|---|---|---|
| 2020/21 | ca. 1,95 Mrd. € | 32 | — |
| 2021/22 | ca. 2,03 Mrd. € | 32 | + ca. 4 % |
| 2022/23 | ca. 2,07 Mrd. € | 32 | + ca. 2 % |
| 2023/24 | ca. 2,03 Mrd. € | 32 | ± 0 % |
| 2024/25 | ca. 2,47 Mrd. € | 36 | + ca. 22 % (neues Format) |
| 2025/26 | 2,437 Mrd. € | 36 | ± 0 % (konsolidiert) |
Der deutliche Sprung zur Saison 2024/25 ist direkt auf das neue Format zurückzuführen: vier zusätzliche Klubs und mehr Spiele bedeuten mehr TV-Einnahmen für die UEFA — und damit einen größeren Topf für alle Beteiligten.
Seitdem nehmen 36 Mannschaften an dem wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb teil, der nun eine Ligaphase statt einer Gruppenphase kennt und mit den Playoffs eine weitere K.o.-Runde hinzubekommen hat.
Das Champions League Preisgeld hat sich im Zuge der Veränderung erhöht, was vor allem an mehr Spielen und damit mehr Einnahmen für die UEFA liegt. Als CL Preisgeld hat die UEFA für die Saison 2,437 Milliarden Euro bereitgestellt. So viel Geld gab es für die Klubs noch nie zu holen.
Die fast 2,5 Milliarden Euro müssen sich 36 Klubs teilen. Allerdings bekommen nicht alle Mannschaften dieselbe Summe, was an zwei leistungsabhängigen Töpfen liegt — der Leistungsprämie (914 Mio. €) und dem Value-Topf (853 Mio. €).
Das Champions League Preisgeld 2025/26 wird durch 3 unterschiedliche Töpfe verteilt. Einer steht für das Startgeld bereit, das fair an alle Klubs verteilt wird. Die anderen beiden Töpfe halten Gelder bereit, die in unterschiedlicher Höhe an die Mannschaften ausgezahlt werden.
Die Verteilung hat mit dem Abschneiden und den Leistungen in der Spielzeit, der Fanbase der Klubs und dem Marktpool der jeweiligen Nation zu tun.
Die Preisgelder der Champions League 2025/26 im Überblick:
| Art der Prämie❓ | CL Preisgeld 🤑 | Verteilung ℹ️ |
|---|---|---|
| Gesamt | 2,437 Milliarden Euro | Aufteilung auf 36 Klubs |
| Startprämie | 670 Millionen Euro | 18,62 Mio. Euro pro Klub |
| Leistungsprämie | 914 Millionen Euro | Je nach Abschneiden der Klubs |
| Value-Topf | 853 Millionen Euro | Je nach Marktpool und Leistungen der letzten Jahre |

Die Startprämie ist für die Klubs die wohl wichtigste Prämie rund um die Königsklasse, denn sie stellt eine garantierte Einnahmequelle dar, mit der gerechnet und geplant werden kann.
Jede Mannschaft erhält von der UEFA 18,62 Millionen Euro als Belohnung für die Qualifikation.
Die UEFA zahlt bewusst in zwei Tranchen: Die erste Überweisung (17,87 Mio. €) erfolgt zu Saisonbeginn als Planungsgrundlage, die zweite (750.000 €) nach Abschluss der Abrechnung am Saisonende — beide zusammen ergeben die garantierte Startprämie von 18,62 Millionen Euro.

Fast eine Milliarde Euro verteilt die UEFA je nach deren Abschneiden an die Klubs. Für jede Runde, die erreicht wird, werden die Mannschaften belohnt. Außerdem gibt es Prämien für Siege und Unentschieden.
Die Siegprämie beträgt in der Champions League 2,1 Millionen Euro – zumindest in der Saison 2025/26. Sie wird ausschließlich in der Ligaphase verteilt. In dieser ersten Runde bestreiten alle Teams jeweils 8 Spiele.
Im besten Fall könnten sie dadurch 16,8 Millionen Euro einstreichen. Für ein Remis gibt es immerhin 700.000 Euro. Eine Niederlage bringt kein CL Preisgeld ein.
Die Klubs, die nach Abschluss der Ligaphase auf den ersten 8 Plätzen stehen, erhalten 2 Millionen Euro extra. Für eine Platzierung unter den ersten 16 gibt es zumindest noch 1 Million Euro.
In der Ligaphase ist für die Klubs bereits viel Geld zu machen. In der K.o.-Runde werden die Champions League Prämien allerdings noch lukrativer.
Zwar gibt es für das Erreichen der Playoffs lediglich 1 Million Euro, allein der Weg ins Achtelfinale bringt allerdings schon 11 Millionen Euro ein.
| KO-Phase❓ | CL Preisgeld 🤑 |
|---|---|
| Playoffs-Teilnahme | 1 Millionen Euro |
| Achtelfinalteilnahme | 11 Millionen Euro |
| Viertelfinalteilnahme | 12,5 Millionen Euro |
| Halbfinalteilnahme | 15 Millionen Euro |
| Finalteilnahme | 18,5 Millionen Euro |
| Triumph im Finale | 6,5 Millionen Euro zusätzlich |
Die beiden Klubs, die am UEFA Supercup teilnehmen, werden von der UEFA mit jeweils 4 Millionen Euro belohnt. Der Sieger erhält eine weitere Million.
An der Partie nehmen der Sieger der Champions League und der Sieger der Europa League der Vorsaison teil. Das Spiel, in dem ein Pokal ausgespielt wird, findet am Beginn jeder Spielzeit statt.

Am kompliziertesten ist es rund um das Champions League Preisgeld, welches über den Value-Topf vergeben wird. Das betrifft 853 Millionen Euro.
Der Value-Topf ersetzt seit der Saison 2024/25 den früheren UEFA-Koeffizienten- und Marktpool-Mechanismus und soll Teams belohnen, die viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen und in den letzten Jahren durch gute Leistungen auffielen. Die Ausschüttung ist in 2 verschiedene Bereiche geteilt.
Im europäischen Teil des Value-Topfes befinden sich 73% der 853 Millionen Euro. Zunächst guckt die UEFA hierbei darauf, welche Nation den größten Beitrag zu den UEFA-TV-Rechten leistet.
Die Klubs der Nation, die an der Champions League teilnehmen, landen auf den ersten Plätzen der Marktpool-Rangliste – und bekommen das meiste Geld.
Die weiteren Plätze in der Marktpool-Rangliste ergeben sich aus einem Blick auf die letzten 5 Jahre. Die UEFA schaut darauf, welche Klubs sich für welche europäischen Wettbewerbe qualifizieren konnten.
Dafür gibt es Punkte. Es gilt die folgende Konstellation:
Wenn eine Mannschaft in allen 5 Jahren an der Königsklasse teilgenommen hat, bekommt sie 15 Punkte und kann damit rechnen, einen großen Anteil am Value-Topf zu erhalten.
Der europäische Teil des Value-Topfes wird von der UEFA in 666 Anteile aufgeteilt. Der Klub, der auf Rang eins der Marktpool-Rangliste landet, bekommt 36 Anteile und der Verein, der letzter ist, 1 Anteil. Bei 623 Mio. € (73 % von 853 Mio. €) entspricht jeder Anteil rund 935.000 €. Der Erstplatzierte erhält damit ca. 33,7 Mio. €, der Letztplatzierte immerhin noch 935.000 €.
Im nichteuropäischen Teil, der 27% des Value-Topfes ausmacht, werden die Leistungen der letzten 10 Jahre angesehen. Auch hier geht es darum, welcher Verein sich für welchen europäischen Wettbewerb qualifiziert hatte.
Die Verteilung läuft so, wie es auch beim europäischen Teil der Fall ist. 666 Anteile werden an die 36 Klubs verteilt, während der erste Verein 36 Anteile und der letzte einen Anteil erhält.

Knapp 20 Millionen Euro sind für die Teilnehmer an der aktuellen Ausgabe der Champions League garantiert. Durch die Erfolgsprämien und den Value-Topf kann das Preisgeld allerdings deutlich höher ausfallen.
Insgesamt sind etwas mehr als 100 Millionen Euro für den Sieger drin.
Die abstrakte Summe von „über 100 Millionen Euro“ lässt sich konkret durchrechnen. Nehmen wir einen Klub, der in der Ligaphase sechs Siege und zwei Unentschieden holt, unter den ersten acht der Tabelle landet, dann Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und Finale gewinnt — und dazu über den Value-Topf rund 20 Millionen Euro erhält:
Das ergibt eine Gesamtsumme von rund 115 Millionen Euro — womit die Marke von 100 Mio. tatsächlich realistisch zu knacken ist. Die genaue Höhe des Value-Topf-Anteils variiert je nach Herkunftsland und Historik des Klubs, weshalb zwischen einem englischen Topklub und einem kleineren CL-Neuling erhebliche Unterschiede entstehen können.
In der Saison 2024/25 strichen laut Berichten der Gazzetta dello Sport zwei Klubs rund 100 Millionen Euro ein: die beiden Finalisten Paris Saint-Germain und Inter Mailand.
PSG schnappte sich den Bonus für den Sieg, Inter Mailand war allerdings in der Ligaphase erfolgreicher, wodurch beide Vereine auf ähnliche Summen kamen.
Für die Klubs ist bei der Champions League einiges an Geld zu holen, das wurde nun klar. Doch wie steht es um die Spieler?
Direkt von der UEFA erhalten die Akteure kein Champions League Preisgeld. Allerdings werden die Spieler über ihre Vereinsverträge ausgezahlt.
Vor dem Beginn vor der Saison verhandeln die Kapitäne mit den Klub-Verantwortlichen über Prämien und Sonderzahlungen, die zusätzlich zum Gehalt gezahlt werden. Wenn ein Klub in der Champions League vertreten ist, wird auch um diese verhandelt.
Normalerweise handeln die Spieler eine Startprämie für jedes Spiel heraus. Zusätzlich gibt es vom Verein einen Bonus für das Erreichen eines selbst gesetzten Zieles. Und wenn eine Mannschaft den Henkelpott holt, zahlen die meisten Klubs einen Extra-Bonus aus, der laut Bild-Zeitung bei Bayern München 2020 rund 500.000 Euro pro Spieler betrug. Real Madrids Stars sollen nach dem Champions-League-Triumph 2022 laut Medienberichten ebenfalls rund 1 Million Euro Siegprämie pro Kopf kassiert haben; beim PSG-Finale 2025 wurden ähnliche Größenordnungen kolportiert — wobei die genauen Summen stets Verhandlungssache zwischen Spieler und Klub bleiben.
Die Königsklasse hat ihren Namen nicht umsonst – und zwar auch aus finanzieller Sicht. In keinem europäischen Klub-Wettbewerb ist mehr zu holen als in der Champions League. Und auch weltweit gibt es keinen vergleichbaren Wettbewerb, wie ein Blick auf die Zahlen zeigt.
Nahe kommt der Champions League nur die grunderneuerte Klub WM 2025, die sich im Sommer 2025 zum ersten Mal im neuen Gewand zeigt.
Die Klub WM Prämien 2025 liegen bei rund 1 Milliarde Euro. Die FIFA meint es also gut mit den Klubs. Wer den Pokal gewinnt, kann wohl auf knapp 100 Millionen Euro kommen, was ähnlich zur Königsklasse ist.
Insgesamt gibt es für die Vereine bei der Klub WM nicht ganz so viel zu holen wie bei der Champions League. Allerdings geht das Turnier über etwa 4 Wochen, während die Königsklasse über eine ganze Saison ausgetragen wird.
Ein oft übersehener Aspekt des UEFA-Finanzsystems: Nicht nur die 36 CL-Teilnehmer profitieren vom Milliarden-Topf. Die UEFA verteilt zusätzlich rund 308 Millionen Euro als Solidaritätszahlungen an Klubs, die sich nicht für die Champions League qualifiziert haben. Diese Gelder fließen über die nationalen Verbände an die Vereine — insbesondere an jene, die Spieler für CL-Klubs ausgebildet haben oder aus kleineren Ligen stammen. Für den europäischen Vereinsfußball insgesamt ist der CL-Zyklus 2024–27 damit ein Rekordzyklus: zusammen mit den Solidaritätsmitteln übersteigt das UEFA-Gesamt-Ausschüttungsvolumen pro Saison deutlich die 2,7-Milliarden-Marke.
Fünf Bundesliga-Klubs sind in der Saison 2025/26 in der Champions League vertreten: Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und der VfB Stuttgart. Für alle fünf gilt zunächst die gleiche Startprämie von 18,62 Millionen Euro. Danach klafft die Schere je nach sportlichem Abschneiden und Value-Topf-Anteil weit auseinander.
Deutschland zählt zu den größten TV-Rechtsmärkten Europas, was den deutschen Klubs im europäischen Teil des Value-Topfes einen strukturellen Vorteil verschafft. Bayern München, die in den vergangenen fünf Jahren durchgehend in der Königsklasse vertreten waren, profitieren dabei am stärksten vom Koeffizienten-Bonus. Dortmund und Leverkusen kommen ebenfalls auf solide Punktzahlen, während Frankfurt und Stuttgart — als weniger regelmäßige CL-Teilnehmer — im Value-Topf etwas weniger erhalten.
Die folgende Tabelle zeigt Schätzungen auf Basis der UEFA-Verteilungssystematik und einem durchschnittlichen Abschneiden (Ligaphase bestanden, Achtelfinale-Aus):
| Klub | Startprämie | Leistungsprämien (Schätzung) | Value-Topf (Schätzung) | Gesamt (ca.) |
|---|---|---|---|---|
| Bayern München | 18,62 Mio. € | 20–25 Mio. € | 25–30 Mio. € | ~65–75 Mio. € |
| Borussia Dortmund | 18,62 Mio. € | 15–20 Mio. € | 18–22 Mio. € | ~52–60 Mio. € |
| Bayer Leverkusen | 18,62 Mio. € | 13–18 Mio. € | 15–20 Mio. € | ~47–57 Mio. € |
| Eintracht Frankfurt | 18,62 Mio. € | 10–15 Mio. € | 10–14 Mio. € | ~39–48 Mio. € |
| VfB Stuttgart | 18,62 Mio. € | 10–14 Mio. € | 9–13 Mio. € | ~38–46 Mio. € |
Die Schätzungen setzen ein Abschneiden in der Ligaphase (mindestens Top 16) und ein Ausscheiden im Achtelfinale voraus. Bei einem tieferen Lauf — etwa Halbfinale wie Bayern 2023/24 — steigt das Gesamtpreisgeld entsprechend an. Selbst der kleinste deutsche Teilnehmer dürfte am Ende der Saison mindestens 35 Millionen Euro aus der Königsklasse mitnehmen.