Seit vielen Jahren spielt Dana White eine zentrale Rolle im Umfeld von US-Präsident Donald Trump. Nach dem Sturm auf das Kapitol in Washington am 6. Januar 2021 waren es Dana White und die Ultimate Fighting Championship (UFC), die Donald Trump eine öffentliche Bühne gaben – inklusive Unterstützung während des US-Wahlkampfes 2024/25.
Als Belohnung trägt die UFC nun am 14. Juni 2026 am Weißen Haus in Washington, D.C., ein historisches Fight-Event aus.
Lange wurde darüber spekuliert, wann das Oktagon vor dem Weißen Haus aufgebaut wird – und auch zu welchem Anlass dies der Fall sein wird.
Ursprünglich wurde die Idee von Donald Trump als Schnapsidee abgetan, als der amtierende US-Präsident auf einer Veranstaltung in Iowa verkündete, dass die UFC ein Event in Washington abhalten wird. Im August 2025 bestätigte Dana White jedoch das Vorhaben.
Als erstes UFC White House Datum wurde der 4. Juli 2026 genannt – passend zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika. Dieses Datum wurde nach dem ersten Treffen jedoch nicht mehr ins Auge gefasst.
Mehrfach setzten sich die TKO-Repräsentanten mit Mitarbeitern des Weißen Hauses (unter anderem einige Ex-UFC-Mitarbeiter) zusammen. Aufgrund logistischer Probleme rund um den 4. Juli 2026 einigte man sich auf den 14. Juni 2026 als offizielles Datum für die UFC Weißes Haus Fight Card.
☝️ So wirklich überrascht das endgültige Datum des UFC-Events auf dem Südrasen des Weißen Hauses jedoch nicht. Der 14. Juni ist zufälligerweise das Geburtsdatum von Donald Trump. Am 14. Juni 2026 feiert der 45. und 47. Präsident der USA seinen 80. Geburtstag.
So schlägt die US-Regierung gleich 2 Fliegen mit einer Klappe. Nicht nur wird man mit der UFC Weißes Haus Fight Card die Vereinigten Staaten von Amerika zelebrieren, auch wird man sicherlich den ein oder anderen Toast auf Donald Trump aussprechen – bekanntermaßen einen langjährigen Unterstützer Dana Whites und der UFC.

An dieser Stelle möchten wir uns direkt an die Fight-Fans in Deutschland wenden. Wir sind selbst große Fans der UFC und haben die Diskussionen von Ariel Helwani und seiner Crew sowie die Dispute zwischen Luke Thomas und Brian Campbell auf dem Morning-Kombat-Podcast verfolgt.
Jeder MMA-Journalist und Content-Creator hat eigene Vorstellungen, wie man UFC Weißes Haus 2026 zu der besten Fight Card aller Zeiten machen kann.
Dann beteiligen wir uns einmal direkt an den Spekulationen. Viele amtierende Champions und Stars der vergangenen Generation haben ihren Namen in den Hut geworfen. Allen voran Conor McGregor und Jon Jones.
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Auch eine Rückkehr von Ronda Rousey wurde kurzfristig diskutiert, scheint aktuell jedoch eher unwahrscheinlich. Nicht vergessen sollten wir bei allen Spekulationen, dass auch Donald Trump die UFC verfolgt und einige Fighter als seine Favoriten auserkoren hat. Darunter beispielsweise Jon Jones und Derrick Lewis.
Die aktuellen Spekulationen haben wir einmal in der folgenden Tabelle zusammengefasst. Wird es die beste Fight Card aller Zeiten? Eventuell.
| 🥊 Gewichtsklasse | 🆚 Kampf | 🔍 Prognose |
|---|---|---|
| Leichtgewicht | Ilia Topuria vs Justin Gaethje | 75% |
| Schwergewicht | Jon Jones vs Alex Pereira | 60% |
| Bantamgewicht | Kayla Harrison vs Amanda Nunes | 55% |
| Bantamgewicht | Petr Yan vs Sean O’Malley II | 50% |
| Weltergewicht | Conor McGregor vs Michael Chandler | 25% |
| Mittelgewicht | Colby Covington vs Robert Whittaker | 25% |
| Bantamgewicht | Petr Yan vs Merab Dvalishvili | 25% |
| Bantamgewicht | Sean O’Malley vs Cory Sandhagen | 20% |
| Weltergewicht | Joaquin Buckley vs Jack Della Maddalena | 20% |
| Schwergewicht | Derrick Lewis vs Gable Steveson | 10% |
| Halbschwergewicht | Khalil Rountree Jr. vs Bogdan Guskov | 10% |
| Leichtgewicht | Michael Chandler vs Max Holloway | 10% |
| Bantamgewicht | Julianna Pena vs Miesha Tate | 10% |
| Halbschwergewicht | Jamahal Hill vs Zhang Mingyang | 10% |
| Bantamgewicht | Cody Garbrandt vs Miles Johns | 10% |
| Weltergewicht | Conor McGregor vs Nate Diaz III | 5% |
Viele Spekulationen gab es bezüglich der Anzahl der UFC White House Kämpfe in den vergangenen Wochen. UFC-Fans sind es gewohnt, dass auf der Main-Card eines PPVs oder nummerierten Events 5 Fights stehen, während auf der Preliminary- und der Early Preliminary-Card jeweils 4 Fights anstehen. Die White House Card wird hingegen etwas anders gewertet als ein klassischer PPV oder ein nummerierter Event.
TKO-Präsident Mark Shapiro und Ari Emanuel waren Anfang Februar 2026 bei der Pat McAfee Show auf ESPN zu Gast. Trotz Ende des UFC-ESPN-Deals ließ Ari Emanuel tief in die Planung zum White House Event blicken.
👉 Zwar seien laut Aussage noch keine Fights offiziell angesetzt, doch plane man aktuell mit 6 bis 7 Fights. Somit wird man sich eher an der Fight Card von UFC 306 im Sphere orientieren und neben den Fights einige andere Akzente setzen.
Ob es letztlich 6 oder 7 Fights werden? Das können wir momentan nicht abschätzen. Grund für die geringe Dichte an Fights auf der UFC White House Card ist auch der restliche Jahreskalender der UFC.
Jedenfalls wird den Fans die beste Fight Card aller Zeiten versprochen. Das wird nur schwer möglich, wenn man das eigene Produkt und die Events vor und nach dem White House Event nicht allzu sehr schwächen möchte.
Die UFC befindet sich im Wandel. Zum Ende des Jahres 2025 lief der Exklusivvertrag mit ESPN aus. Zwischenzeitlich sah es so aus, als würde die UFC, wie zuvor auch die WWE, einen Großteil ihrer Medienrechte an Netflix verkaufen.
Doch hatte Paramount/CBS Sport anderes vor. Dort suchte man nach einer Sportart, mit der man seine Abozahlen von Paramount in die Höhe schrauben kann. Da kamen die UFC-Rechte gerade zum richtigen Zeitpunkt.
Hinter den Kulissen wird zwar die Beziehung zwischen UFC, dem Weißen Haus und Larry/David Ellison kritisch gesehen, doch kann man nicht von der Hand weisen, dass der Deal für die US-Fans ein massives Plus darstellt.
Der Deal zwischen Paramount/CBS Sport und der UFC beinhaltet 13 nummerierte Events (früher PPVs) sowie 30 Fight Nights. Während US-Fans im vergangenen Jahr noch mehr als 1.000 US-Dollar für die PPVs zahlen mussten, bekommt man die nummerierten Events als Teil eines Paramount+-Abos.
👉 Alle Kämpfe der UFC White House Card werden auf Paramount+ und CBS Sport zu sehen sein. In Deutschland liegen die Rechte weiterhin bei DAZN. DAZN verkündete im Januar 2025, dass man mit der UFC eine Vertragsverlängerung erzielte und alle PPVs (nummerierten Events) sowie Fight Cards bis Ende 2027 übertragen werden.
Kostenpunkt? Mit DAZN Super Sports für 19,99 Euro bist Du recht kostengünstig dabei. Das White-House-Event kann so live mit US-Kommentaren um Joe Rogan & Co. sowie deutschem Kommentatoren-Team verfolgt werden.
Trotz der spektakulären Bilder, die alle UFC-Fans des Oktagons vor dem Weißen Haus erwarten, gibt es natürlich massive Kritik an dem UFC-Event. Es ist von Sportswashing die Rede, einem Propaganda-Event zu Ehren Donald Trumps.
Auch ist die Rede davon, dass Donald Trump mit diesem Event seine Schulden bei Dana White und der UFC begleichen möchte, da diese ihm massiv im Wahlkampf geholfen haben und dabei halfen, eine neue Zielgruppe zu erschließen. Stichwort Joe Rogan Experience.
In Deutschland können wir die Politisierung und die Spaltung der Gesellschaft in den USA nur erahnen. Die ICE-Razzien, die Geschehnisse in Minnesota sowie die anhaltenden Sticheleien zwischen Republikanern und Demokraten als auch der Shutdown der US-Regierung, werden ihren Schatten auf die UFC White House Card werfen.
Es ist zu erwarten, dass vornehmlich Mitglieder der US-Regierung und Freunde/Bekannte der Republikanischen Partei unter den 3.000 bis 4.000 Zuschauern sein werden.
Trotz der gesellschaftlichen Probleme in den USA und der Auswirkungen auf die UFC White House Card können UFC-Fans auf das Event gespannt sein. Als langjährige UFC-Fans der ersten Stunde hätten wir es uns niemals erträumt, dass das Oktagon einmal vor dem Weißen Haus errichtet wird.
☝️ Das White-House-Event kann daher auch als Zelebrierung des MMA-Sports angesehen werden und zeigt, wie weit es der Sport in den vergangenen 20 Jahren gebracht hat.
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Zieht beim MMA Trump genauso wie in der Politik und garantiert den Fightern auf der UFC White House Card absolute Top-Gehälter? Eine berechtigte Frage, die ideal in den aktuellen Diskurs rund um die UFC passt.
Bereits nach der Übernahme durch Endeavour und später der Gründung der TKO (gemeinsam mit der WWE) gab es innerhalb der Szene kontroverse Diskussionen um die Gehälter der Fighter. Inklusive einiger Sammelklagen ehemaliger UFC-Fighter.
☝️ Im Gegensatz zum US-Boxen, wo die Prämien durch den Muhammad Ali Boxing Reform Act von 2000 abgesichert werden und bei knapp 80% des Ertrags eines Events liegen, fädeln sich die Gagen der UFC-Fighter bei knapp 20% ein. Ein eklatanter Unterschied, der so natürlich nicht den Risiken des Mixed Martial Arts gerecht wird.
Zusätzlich ist der neue Deal der UFC mit dem US-Riesen Paramount/CBS Sports mehr als 7,7 Milliarden US-Dollar wert. Da wird man doch wohl die Gagen der Fighter etwas anziehen, oder?
Wir rechnen nicht damit, dass zur UFC White House Card exorbitant höhere Gagen an die Fighter gezahlt werden. Die Kosten des Events müssen voll übernommen werden. Nach aktuellen Schätzungen werden vor allem die Sicherheitsmaßnahmen das Budget eines regulären nummerierten Events auffressen.
Spekuliert wird mit Kosten von mehr als 21 Millionen US-Dollar. Dennoch bleibt eine Hoffnung – die Fighter-Boni. Hier wird die UFC sicherlich etwas anziehen und die aktuellen Boni für den KO des Abends passend zum 250. Jubiläum der Vereinigten Staaten von Amerika auf 250.000 US-Dollar erhöhen.
Auf die Kämpfe und Bilder auf dem Südrasen des Weißen Hauses freuen wir uns schon mächtig. Bei uns besteht kein Zweifel, dass es nach dem UFC 306 im Sphere die spektakulärste Fight-Card der UFC aller Zeiten werden wird.
Laut Aussagen von Dana White und TKO-Präsident Ari Emanuel werden alle Fights auf der Card hochklassig und mit Top-Namen gespickt sein.
Wir sind schon richtig gespannt darauf, welche ehemaligen Champions ihren Weg zurück ins Oktagon finden und welche amtierenden Champions ihre Titel vor den Augen des US-Präsidenten aufs Spiel setzen. Während der Fights gilt unser Fokus den Kämpfern im Oktagon – politische Themen können vor und nach dem UFC-Event besprochen werden.
Schon gespannt auf die Kämpfe der UFC White House Card? Dann schaue Dir unser folgendes FAQ mit allen aktuellen Informationen an.
Nach langen Diskussionen zwischen der US-Regierung und der UFC hat man sich auf den 14. Juni 2026 als Datum für UFC White House geeinigt. Eigentlich sollte das Oktagon am 4. Juli zum 250. Jubiläum der Vereinigten Staaten von Amerika auf dem Südrasen des Weißen Hauses errichtet werden, doch stattdessen wich man auf den 80. Geburtstag von Donald Trump aus.
Leider stehen noch keine Kämpfe der UFC White House Card fest. Gerüchte gibt es aus allen Richtungen – alle Top-Stars ringen um einen Platz auf der geschichtsträchtigen Card. Neben den Top-Stars sind jedoch auch einige Fighter auf der Fight Card zu erwarten, die in der Gunst von Donald Trump stehen. Beispielsweise trifft dies auf Derrick Lewis und Colby Covington zu.
Die UFC White House Übertragung wird in den USA und Deutschland etwas unterschiedlicher geregelt. In den USA wird das Event auf Paramount+ und CBS Sports übertragen. In Deutschland liegen die UFC-Rechte bis Ende 2027 bei DAZN. Alle Kämpfe können ab der deutschen UFC White House Uhrzeit um 02:00 Uhr live im Super Sports-Abo verfolgt werden.
Trump? Käfigkampf? Das passt zusammen. Bereits nach der Übernahme durch Dana White und die Fertitta-Brüder half Donald Trump der UFC und verfolgte den Aufstieg des Unternehmens als Fan. Dana White gilt als enger Vertrauter des US-Präsidenten und half Trump auch während seiner Wahlkämpfe.
Besonders die Rückkehr von 2 Ex-Champions wird vor dem UFC-Event in Washington heiß diskutiert – Jon Jones und Conor McGregor. Beide Ex-Champions haben sich aktiv um einen Platz auf der Fight Card beworben. Aus Sicht der UFC wäre es alles andere als verkehrt, beide Top-Stars für das Mega-Event zurückzubringen. Donald Trump ist bekanntlich beiden Fightern positiv gestimmt.
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